| Die St. Michael
Kirche zu Welt:
Die Kirche zu Welt wurde, so berichtet das »Chronicon
Eiderostadense vulgare«, im Jahre 1113 von Garding aus als
Kapelle gegründet.
Im Jahre 1415 wird die Welter Kapelle von den Dithmarschern
zerstört; sie muß jedoch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts
erneut aufgebaut worden sein.
Um 1567 muß der Bau eines hölzernen Glockenhauses erfolgt
sein
Das Kirchenschiff der Welter Kirche ist im gotischen
Ziegelverband errichtet; die letzten Feldsteine in der Mauer
sind im 19. Jahrhundert durch Ziegel ersetzt worden.
Bemerkenswert an der Innenausstattung der Kirche sind der
achteckige, spätgotische Taufstein, der die Aufschrift »anno
domini dusent ccccc unde XXI« trägt, 2 gotische Leuchter, 2
silberne, »in geschmackvollem Rokoko gehaltene Leuchter, sowie
im Osten des Kirchenschiffes ein gotisches, reichlich
profiliertes Fenster.
| Bauart: |
Spätromanisches Schiff
Umgestaltung des
Inneren 1977
Turm und Orgel
1898 /
Turm-
und Orgelstifter |
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| Altar: |
um 1600, Gemälde nach der Art des M. v. Achten |
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| Kruzifixus: |
um 1800, gußeisern |
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| Kanzel: |
1578, Eiderstedter Typ, 1756 erneuert |
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| Taufe: |
1521, Sandstein |
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| Orgel: |
"Sauerorgel" 1898 /
Wiederherstellung 2001
Prospekt um 1750/80 |
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| Kronleuchter: |
17. Jahrhundert, Messing, mit Doppeladler |
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| Beichtstühle: |
um 1650 (im Altarraum), um 1703 (im
Kirchenschiff) |
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| Sakramentsschränkchen: |
um 1630 |
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Auszug aus "KUNST-TOPOGRAPHIE
SCHLESWIG-HOLSTEIN"
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